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Dr. Ruth Niemetz Kreis- und Stadträtin in Günzburg |
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Hier sind meine Herzensanliegen, die ich für Sie und für uns alle gerne in die kommunalpolitische Arbeit mitnehmen möchte. Der Bezirk Schwaben wird auch das Sozialparlament genannt - so viel Hilfestellung wie nötig für all diejenigen, denen die eigenen Kräfte nicht ausreichen, sei es in der Pflege, in der Behindertenbetreuung oder im Bereich psychischer Erkrankungen. Ich möchte für Sie ein offenes Ohr und Auge haben, wenn Sie mit Ihren Fragen, Wünschen, Anträgen oder Ideen zu mir kommen. Leider sind im Bezirkstag von Schwaben nur sehr wenige Frauen vertreten. Nicht nur aus diesem rein zahlenmäßigen Grunde arbeite ich als Frau in diesem Gremium gerne mit, sondern auch im Bewußtsein einer besonderen Verantwortung. Unsere Familien verdienen eine höhere Wertschätzung innerhalb der Gesellschaft, was sich auch in einer Verbesserung der Lebensumstände äussern muss. Daher sehe ich dies als eines meiner großen Betätigungsfelder. Wir alle müssen mit unserem guten Beispiel wieder dafür einstehen, dass Erziehung unserer kommenden Generation eine Elternpflicht ist, die man weder auf den Staat noch auf Medien abschieben darf. Herzensbildung und moralische Werte müssen wieder etwas gelten. Auch das Miteinander der Generationen muss in unseren Kommunen wieder einen festen Platz bekommen, um die kommenden Änderungen in der Alterspyramide gemeinsam bewältigen zu können.
Unsere Umwelt, natürlich auch unsere schöne schwäbische Landschaft, verdient auch weiterhin Bewahrung und verstärkte Beachtung. Eine der vielfältigen Aufgaben der Bezirke ist die Umsetzung der Agenda 21, die sich aus der Umweltkonferenz in Rio im Jahre 1993 entwickelt hat. Diese lokale Agenda 21 verbindet die Ziele einer nachhaltigen Ökologie mit den Aspekten der Ökonomie unter Berücksichtigung von Sozialen Gesichtspunkten. Dies stellt sich für alle Verbraucher von Energie und Resourcen gleichermassen einfach dar: Was ich einsparen kann, spare ich sowohl für die Umwelt, als auch für den eigenen Geldbeutel. Daher bin ich auch gerne im Bezirktag als Naturwissenschaftlerin aktiv. Die sicherste Einsicht in punkto Umweltschutz ist, dass jeder im Kleinen seinen Beitrag dazu leisten kann und wir alle gemeinsam und geduldig, aber konsequent und mit langem Atem für die nachhaltig intakte Umwelt und das wertvolle Naturerbe für unsere Kinder arbeiten müssen. |
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